Praxis Dres. Rieke   

Was wir können
 
   

   
 

Malaria
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Gelbfieber
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Impfschutz für die Tropen
Beruflich in die Tropen
second opinion
Tauchsporttauglichkeit
Ich hätte da ´ne Frage
Jobs
Weiterbildung/Referate
Kosten
Impressum, Juristisches

 

 
Reisemedizinische Gesundheitsberatung
Klinische Untersuchung Endoskopie
Sonographie/Ultraschall - Untersuchung Psychosomatische Grundversorgung
EKG/Elektrokardiogramm Lungenfunktionsprüfung 
Ergometrie/Belastungs-EKG Parasitologisches Labor
Langzeit-EKG Laboruntersuchungen
Langzeit-Blutdruck-Messung Akupunktur
Atemtest auf Helicobacter pylori Hautkrebs-Screening

 

Unsere Gemeinschaftspraxis vereint unter einem Dach ein fachinternistisches und ein hausärztliches Angebot. Durch Zusatzqualifikationen liegen besondere Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich der Diagnostik und Therapie tropenmedizinischer Erkrankungen, der Impf- und Malariaschutzberatung vor Tropenreise, der psychosomatischen Therapie und der Akupunktur. Gesetzlich Versicherten empfehlen wir die Absprache mit dem Hausarzt vor Inanspruchnahme fachärztlich-internistischer Diagnostik. Der Hausarzt wird dann einen Überweisungsschein ausstellen. Zusätzlich bieten wir besondere Leistungen in folgenden Bereichen an:

 

Die Untersuchung von Arbeitnehmern vor und nach einem Arbeitsaufenthalt in den Tropen auf Veranlassung ihrer Firma oder Behörde
Tauchsport-Tauglichkeitsuntersuchungen
Vorsorgeuntersuchungen ("Checkup")
Gutachten-Erstellung
Untersuchungen für Lebensversicherungen
Referententätigkeit in den Spezialbereichen

 

Für die Diagnostik und Therapie stehen uns in der Praxis eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung, von denen wir einzelne hier erläutern wollen.

 

Untersuchungsmethoden in unserer Praxis und deren Aussagekraft

 

 

Reisemedizinische Gesundheitsberatung:

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Praxis ist die qualifizierte Reisemedizinische Gesundheitsberatung vor Fernreisen. „Unvorbereitetes Wegeilen bringt unglückliche Wiederkehr“ , warnte bereits Johann Wolfgang von Goethe. Damit Sie also einen erlebnisreichen, erholsamen, ungetrübten Urlaub in der Ferne verleben, sollten Sie rechtzeitig zuvor einen Termin vereinbaren für ein eingehendes Beratungsgespräch. Ganz individuell auf Ihre Person, Reisestil und Reiseland maßgeschneidert erfahren sie dann alles, was Sie zum Thema Malaria, Reiseimpfungen, Vermeidung von Reisedurchfall, Reiseapotheke etc. wissen müssen. Wir haben alle erforderlichen Impfstoffe vorrätig, insbesondere auch die Gelbfieber-Impfung können Sie bei uns als zertifizierter Gelbfieberimpfstelle des Landes NRW erhalten. Bitte vergessen sie nicht, Impfausweis und Versichertenkarte mitzubringen. Einige Impfungen werden von den Krankenkassen getragen oder freiwillig erstattet, andere müssen Sie jedoch selbst begleichen. Unsere Preisliste können Sie ebenfalls hier einsehen. Für Berufstätige bieten wir die reisemedizinische Sprechstunde insbesondere auch montags und dienstags von 17 bis 19 Uhr an.


Klinische Untersuchung:

Die ärztliche Untersuchung des Patienten besteht darin, mit den eigenen Sinnen und einfachen Hilfsmitteln (Stethoskop, Reflexhammer, Lampe) Erkrankungszeichen zu erfassen. Die Medizin verfügt hier über einen reichen Erfahrungsschatz, der angesichts apparativer Techniken oft unzureichend gewertet wird. Die aufmerksam durchgeführte Untersuchung liefert wie keine andere Methode eine Vielzahl von Hinweisen und schließt andere Erkrankungen auch so weitgehend aus, dass technische Untersuchungen eingespart werden können. Sie ist die Basis jeder diagnostischen Tätigkeit und eignet sich auch zur Verlaufsbeobachtung vieler Erkrankungen.

 

Sonographie/Ultraschall-Untersuchung:

Bei der Sonographie werden Schallwellen hoher Frequenz in den Körper ausgesandt und dort an Organgrenzen teilweise reflektiert. Das "Echo aus dem Körper" kann durch schnelle Computer in ein Fernsehbild verwandelt werden, das über Lage, Form und Textur innerer Organe Aufschluss gibt. Besonders eignet sich dieses Verfahren für den Bauchraum und die Schilddrüse sowie als Echokardiographie zur Untersuchung des Herzens. Luftschichten und Knochen sind schallundurchlässig. Die erhaltenen Bilder brauchen zu ihrer Interpretation einige Erfahrung, liefern aber eine Fülle von Aussagen gerade über Organe wie Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Lymphknoten, den Darm oder endokrine Drüsen. Die Methode ist praktisch gefahrlos.

 

EKG/Elektrokardiogramm:

Jeder Muskel produziert bei der Kontraktion kleine Stromstöße. Das Herz ist ein solcher Muskel, bei dem mit jedem Schlag nacheinander die Herzvorhöfe und Herzkammern zur Kontraktion angeregt werden. Zeichnet man diese Ströme auf, so kann man Rückschlüsse auf die Reizbildung, -weiterleitung, die Kontraktions- und Erholungsphase des Herzens machen. Gerade bei der Herzkranzgefäßverengung kommt es zu einer Sauerstoffnot der weiter innen gelegenen Muskelschichten. Dies zeigt sich in einer Verlagerung und Ablaufveränderung der letzten Anteile dieses kleinen Stromstoßes. Auch andere Erkrankungen führen zu charakteristischen Zeichen. Die Kontraktionskraft des Herzens, also die eher mechanischen Faktoren seiner Arbeit, können jedoch nicht erfasst werden.

 

Ergometrie/Belastungs-EKG:

Wenn bestimmte Symptome nur unter Belastung auftreten oder eine vermutete Erkrankung im Ruhe-EKG nicht nachweisbar ist, kann eine Ergometrie Klärung bringen. Dabei wird der Patient auf ein festmontiertes Fahrrad gesetzt, dessen Pedalen mit der Zeit immer schwerer zu treten sind. Während dieser Belastungsphase und eine Zeitlang danach werden die Herzströme registriert. Veränderungen, Rhythmusstörungen, aber auch Symptome des Patienten unter Belastung helfen dann bei der Suche nach möglichen Erkrankungen. Die Ergometrie ist aber auch bei Untersuchungen auf die Belastungsfähigkeit von Bedeutung, vor allem dann, wenn sie mit Stoffwechselparametern wie der Lactat-Bestimmung im Blut oder der Messung des laufenden Sauerstoffverbrauchs kombiniert werden. Dies bezeichnet man als Spiro-Ergometrie.

 

Langzeit-EKG

Beim Verdacht auf Herzrhythmusstörungen ist das normale EKG überfordert. Es kann lediglich eine Momentaufnahme der Verhältnisse liefern. Kurze Episoden von Herzrhythmusstörungen, die eventuell sogar nachts im Schlaf auftreten, kann es nicht erfassen. Daher muss in solchen Fällen ein EKG-Aufnahmegerät 24 Stunden lang mitlaufen, dessen Speicher dann ausgewertet wird und ein repräsentatives Bild ergibt. Neben Rhythmusstörungen liefert das Langzeit-EKG auch Aussagen zum allgemeinen Frequenzniveau und zu zeitweisem Auftreten von Sauerstoffnot am Herzen.

 

Langzeit-Blutdruck-Messung

Der Blutdruck ist ein sehr schnell schwankender Wert des Körpers. Sehr viele Dinge haben Einfluss auf seine Höhe. Körperliche und seelische Belastungen, aber auch die Position des Körpers und die Blutverteilung gehören dazu. Misst man in der Praxis einmal einen erhöhten Blutdruck, so lassen sich die Einflussfaktoren nicht trennen, die dieses Ergebnis bewirkt haben. Kommt es wiederholt zu erhöhten Messwerten, so muss entschieden werden, ob eine krankhafte Erhöhung des Blutdrucks dahinter steht. Hier helfen nur zahlreiche Messungen "aus heiterem Himmel", also in den verschiedensten Situationen eines Tages. Dies leistet die Langzeit-Blutdruck-Messung, bei der man ein batteriegetriebenes Messgerät für einen Tag und eine Nacht trägt. Die Auswertung gibt Hinweise auf die Behandlungsbedürftigkeit, aber auch darauf, ob die Blutdruckerhöhung Folge einer anderen Erkrankung ist und daher eventuell einer ganz anderen Diagnostik und Therapie bedarf.

 

Atemtest auf Helicobacter pylori:

Vor einigen Jahren musste die Medizin ihre Ansicht über Entzündungen und Geschwüre des Magens und des obersten Dünndarmanteils gründlich revidieren. Man fand im Magen einen Keim, der dort durch ein besonderes Enzym trotz des extrem sauren Milieus überleben kann und für diese Erkrankungen, aber auch für "Magenempfindlichkeit", ja sogar bestimmte Gewebswucherungen (mit-)verantwortlich ist. Die Helicobacter-Infektion wird auch verdächtigt, noch andere Symptome zu verursachen, etwa chronische Hautsymptome oder eine Urticaria/Nesselsucht, bei der sich für eine Zeitlang dicke, gerötete Flecken wie nach Brennnesselkontakt zeigen. Viele Patienten profitieren erheblich von der Behandlung dieses Keims, die mit einer Kombination von zwei Antibiotika und einem säurehemmenden Medikament erfolgen muss. Die Diagnose dieser Infektion und die Kontrolle des Behandlungserfolges erforderte anfangs eine Magenspiegelung – für viele Betroffene ein Grund, diesen Verdacht nicht weiter klären zu lassen. Es gibt jedoch eine sehr praktische neue Methode. Harnstoff kann von den Helicobacter abgebaut werden, nicht jedoch vom Menschen. Schluckt man einen Harnstoff, dessen Abbauprodukt in der Ausatemluft wiedergefunden werden kann, so kann man durch Aufblasen einer Probentüte die Diagnose recht sicher stellen – und besonders angenehm.

 

Endoskopie:

Hierunter fallen die Gastroskopie/Magenspiegelung, die Coloskopie und Sigmoidoskopie/Spiegelung von Anteilen des Dickdarms, die mit biegsamen optischen Instrumenten erfolgt. Dabei beleuchtet eine Lampe über ein Glasfaserbündel den untersuchten Abschnitt des Magen-Darm-Traktes, während eine Mikrokamera in der Spitze des Endoskops Videobilder aufnimmt. Die verwendeten Hochleistungsgeräte sind in der Lage, Veränderungen deutlich unter einem Millimeter Größe darzustellen. Über Zusatzkanäle kann man dann Proben entnehmen, die später im Labor oder bei der feingeweblichen Untersuchung Aufschluss über Krankheitsprozesse geben. Die Magenspiegelung beurteilt dabei Speiseröhre, Magen und oberen Dünndarm (Zwölffingerdarm), die Coloskopie den kompletten Dickdarm und die Sigmoidoskopie etwa die letzten 60 cm des Dickdarms, der jedoch für zahlreiche Erkrankungen der anfälligste ist. Viele Leute gehen nur mit Angst in eine endoskopische Untersuchung hinein. Daher führen wir diese meistens unter einer oberflächlichen Narkose durch.
Bei Tropenrückkehrern hat die Endoskopie in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem parasitologischen Labor besondere Vorteile: In Sekreten aus dem oberen Dünndarm und Proben aus der Darmwand etwa können Diagnosen gestellt werden, die bei der einfachen Stuhl- oder Blutuntersuchung oft nicht gefunden werden. Dazu gehören die Lambliasis, der Befall mit Strongyloides oder die Darmbilharziose.

 

Lungenfunktionsprüfung:

In der Lunge wird die Atemluft verteilt (Luftröhre und Bronchien) und der Gasaustausch durchgeführt (Lungenbläschen, Alveolen). Dieser Prozess ist sehr wichtig und dennoch störungsanfällig. Wichtige Symptome sind Luftnot, pfeifende Atmung oder andere Nebengeräusche der Atmung sowie Husten. Altersveränderung, das Rauchen, Infekte und Knotenbildungen können die Lungenfunktion beeinträchtigen, aber auch Erkrankungen benachbarter Körperanteile. Nicht immer ist eine Einschränkung dieser Funktion für den Patienten spürbar. Daher muss man die Stärke der Atemströme und das hin- und hergeatmete Volumen messen, um Zeichen für Störungen der Luftwege oder der Gasaustauschfunktion frühzeitig zu erfahren.

Neben der einfachen Fluss-/Volumenmessung führen wir auch die aufwendigere Bodyplethysmographie durch, bei der der Patient in einem verschlossenen Raum sitzt ("Telefonzelle"). Dies erlaubt eine Aussage auch über die Atemwegswiderstände und die Anteile der Lunge, die zur Atemfunktion nichts beitragen.

 

Parasitologisches Labor:

Für die Malaria- und Filarien-Diagnostik im Blut, für die Diagnostik von Darmparasiten im Stuhl sowie andere Spezialtests betreiben wir ein praxiseigenes Labor. Die Vorteile liegen im kurzen Probentransport, was für die Stuhluntersuchung auf Amöben sehr wichtig ist, und in einer sehr raschen Ergebnisverfügbarkeit. So kann man auf das Ergebnis einer Malaria-Untersuchung normalerweise warten. Die verschiedenen Proben müssen zum Teil auch durch Konzentrationsschritte aufgearbeitet und gefärbt werden, bevor eine endgültige Aussage möglich ist. Im Darm erkennen können wir vor allem Amöben und Lamblien, Wurmeier (Ascaris, Trichuris, Hakenwürmer u. a.), Bandwurmglieder und Kryptosporidien.

Auch die Harnblase kann von bestimmten Parasiten befallen sein, etwa der Blasen-Bilharziose. Auch in diesem Fall gibt unser Labor rasch Auskunft.

 

Laboruntersuchungen:

Das Labor ist eine unverzichtbare Methode der modernen Medizin. Aus Blut, Urin, Stuhl, Sekreten oder Abstrichen lassen sich extrem vielfältige Aussagen gewinnen. Hierzu gehören Stoffwechsel-Untersuchungen, Entzündungszeichen, Blutgerinnungsparameter oder Nierenfunktionstests. Besonders wichtig im Rahmen der infektiologischen Diagnostik sind serologische Untersuchungen. Hier testet man auf das Vorhandensein spezifischer Antikörper gegen einzelne Krankheitserreger. Dadurch kann man rückschließen, dass - und gegebenenfalls wann - ein solcher Kontakt stattgefunden hat.

Laborergebnisse sind noch keine Diagnosen. So müssen durch Qualitätskontrollen falsche Ergebnisse und durch korrekte Interpretation eine unnötige Beunruhigung vermieden werden.

 

Akupunktur in unserer Praxis

 Die Akupunktur, eine jahrhundertealte chinesische Heilmethode, gewinnt als wertvolles ergänzendes Therapieverfahren auch in der "westlichen" Medizin zunehmend an Bedeutung.

Sie lässt sich einsetzen bei:

 
Schmerzen des Bewegungsapparates
Migräne
allergischen Erkrankungen
psychosomatischen Erkrankungen (in Ergänzung zur Gesprächstherapie)
Raucherentwöhnung
bestimmten inneren Erkrankungen

 

Die Akupunktur ist eine sehr individuelle Methode. Die Punktauswahl und die Reizstärke müssen von Patient zu Patient jeweils neu ermittelt , ggf. auch im Verlauf einer Serie abgewandelt werden. Die Reaktion des Einzelnen auf die gesetzten Reize und damit auch der Therapieerfolg können daher trotz gleicher Diagnose und Therapie unterschiedlich ausfallen und sind nicht absolut vorhersagbar.

 

Zum Wirkmechanismus:

Die feinen Akupunkturreize hemmen bereits auf Rückenmarksebene die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Gehirnzentren produzieren nach Akupunktur psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone (Endorphine, Enkephalin, ACTH u.a.). Diese Wirkungen lassen sich wissenschaftlich nachweisen und sind nicht etwa ein reiner Suggestiveffekt! Seit 1979 empfehlen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Akupunktur offiziell bei über 40 Erkrankungen. Dennoch kann man mit Akupunktur nicht alles erreichen und muss auch ihre Grenzen realistisch sehen.

 

Mögliche Nebenwirkungen:

Ich arbeite mit sterilen Einmalnadeln, die Infektionsgefahr ist daher minimal. Es können leichte Blutergüsse auftreten. Häufiger tritt ein vorübergehendes Absinken des Blutdrucks sowie eine gewisse Sedierung (Ermüdung) auf. Sie sollten daher nach der Akupunkturbehandlung langsam aufstehen und noch ca. 10 Minuten im Wartezimmer sitzen bleiben. In seltenen Fällen kann es aufgrund einer zu starken Reaktion auf die gesetzten Reize vorübergehend zu einer Symptomverstärkung kommen. Der volle Therapieeffekt ist meist erst nach einer Serie von 3-10 Behandlungen gegeben.

 

Kosten:

Die Akupunktur wird nach den Gebührensätzen der GOÄ abgerechnet, was pro Behandlung auf etwa 25,00 € hinausläuft. Im Rahmen eines Modellprojektes finanzieren gegenwärtig auch viele gesetzliche Versicherungen die Akupunktur, wobei sich die Liste der Kassen, die Bedingungen, die Erstattungssätze und die Antragsverfahren fast wöchentlich ändern. Hier bitten wir Sie, uns Ihre Situation darzulegen, damit wir die für Sie beste Lösung ermitteln können. Bei privat Krankenversicherten erfolgt die Kostenerstattung meist problemlos.

 

Psychosomatische Grundversorgung

"Geh du voran und schlage Alarm!",
sagte die Seele zum Körper.
"Wenn er auf mich nicht hört,
vielleicht hört er auf dich!"

Beim Menschen sind Seele (gr. Psyche) und Körper (gr. Soma) eng miteinander verflochten. Eine schwere organische Krankheit kann uns psychisch belasten, umgekehrt können Stress, Konflikte oder Persönlichkeitsprobleme körperbezogene Symptome (mit-) verursachen. Manche Menschen kennen ihre "Schwachpunkte" und diese Zusammenhänge selbst sehr genau. Der eine reagiert auf beruflichen Stress wiederholt mit Magenschmerzen. Eine andere leidet bei familiären Konflikten an Migräne oder Neurodermitis-Schüben. Auch Schwindel oder Beklemmungsgefühle über dem Herzen ohne fassbare organische Ursache sind häufig psychosomatische Störungen. Die körperlichen Symptome wollen dann im Sinne eines "Alarmlämpchens" signalisieren, dass die Seele leidet und sich Gehör verschaffen will.

Als psychosomatisch orientierte Ärzte wollen wir in solchen Fällen beiden Seiten gerecht werden. So wird zunächst immer eine sorgfältige organbezogene Diagnostik und ggf. die erforderliche medikamentöse Therapie erfolgen. Bei Hinweisen auf psychosomatische Erkrankungen soll darüber hinaus dann ein einfühlsames Gespräch den psychischen Hintergrund ausleuchten - sofern der Patient dafür offen ist. In manchen Fällen ist eine weiterführende psychosomatische Gesprächstherapie angezeigt, die wir ebenfalls in unserer Praxis anbieten.


Hautkrebs-Screening:

Im Rahmen der Krebs-Früherkennung hat in den vergangenen Jahren die Aufmerksamkeit für Vorstufen von Hautkrebs zugenommen. So haben inzwischen die gesetzlichen Krankenkassen das Hautkrebs-Screening in ihr Vorsorgeprogramm aufgenommen. Ab dem Alter von 35 Jahren, bei etlichen Krankenkassen sogar schon ab 20 Jahren, haben die Versicherten alle zwei Jahre Anspruch auf diese Präventivleistung.


 

 

 

   
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